Bergische (Durch-)blicke

Ich habe mich fortgebildet – bei der Architektenkammer NRW.
Und zwar so garnicht aus beruflichem Interesse, sondern ganz privat – in Architekturfotografie.

.Der Workshop fand in der Nähe von Odenthal rund um den Altenberger Dom statt. Einen ganzen Samstag sind dort 10 Menschen mit Kamera und Stativ umhergezogen, immer auf der Suche nach dem perfekten Motiv, neugierig beäugt von anderen Besuchern.

Die gotische Kirche mit ehemaliger Klosteranlage liegt sehr malerisch mitten im Bergischen Land und bietet jede Menge (ortstypische) Fotomotive.


Insgesamt hat mir der Workshop sehr gut gefallen. Gelernt habe ich vor allem, mehr auf den Bildausschnitt zu achten. Nicht nur bei der Architekturfotografie, sondern überhaupt. Das Foto sollte ausgewogen sein, nicht zu einer Seite „kippen“. Und: Mir noch bewusster überlegen, was ich warum fotografiere. Mir zu überlegen, welches Thema das Foto haben soll. Und erst dann über das Wie nachdenken.

Klar, ich bin keine Profifotografin. Aber ich möchte Bilder machen, die vielleicht nicht jeder machen würde. Das Besondere, Einzigartige sehen. Neue Perspektiven entdecken. Die technischen Möglichkeiten noch besser kennenlernen, die meine Kamera bietet. Und vor allem: Bilder machen, die MIR gefallen, auch wenn sie vielleicht technisch noch nicht perfekt sind.
Ich übe weiter und schaue, was dabei heraus kommt!

 
P.S.: Wer sich nicht für Kirchen interessiert, der mag vielleicht einen Ausflug in den benachbarten Märchenwald machen?