Wolle und Datenschutz?

In den nächsten Tagen wird das Bloggen ein ganzes Stück komplizierter, auch für nicht-kommerzielle, kleine Blogger wie mich.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung greifen nun viele Vorschriften, die zwar für uns “Kleine” eigentlich gar nicht gedacht sind, aber trotzdem befolgt werden müssen. Jeder Onlineauftritt muss eine Erklärung aufweisen, welche die Seitennutzer darüber informiert, welche personenbezogenen Daten erhoben, warum, wo und wie lange gespeichert und verwertet werden. An sich eine gute Idee, für den eher Ahnungslosen (wie mich) aber sehr schwer zu durchschauen.

Auf welche Daten muss ich hinweisen? Und woher weiß ich überhaupt, was für Daten mein kleiner Blog so ganz nebenbei sammelt? Mich persönlich ineressieren nämlich Eure IP-Adressen überhaupt nicht. Auch will ich nichts verkaufen oder Euch aus sonstwelchem Interesse hinterherspionieren. Ich habe einfach nur Freude daran, kleine, alltägliche, meist wollige Dinge zu teilen und ein bisschen was dazu zu erzählen.

Das scheint zukünftig allerdings nur noch mit fortgeschrittenen internettechnischen Kenntnissen rechtssicher möglich zu sein. Schade eigentlich. Man fühlt sich ein wenig wie ein Verbrecher, nur, weil man das Falsche studiert hat.

Ich habe nun eine Datenschutzerklärung erstellen lassen, von der ich hoffe, dass sie alle Angaben enthält, die für mich rechtlich notwendig sind.

 

Ich grüße Euch ganz lieb!